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Der Bodensee als Trinkwasserspeicher

Rein und klar: Trinkwasser aus dem See

Es ist schon beeindruckend: Wenn man mit einem Probenschöpfer Wasser aus größerer Tiefe aus dem See holt, dann kann man es ohne weitere Aufbereitung bedenkenlos trinken. Es ist wunderbar kühl, schmeckt prima und ist hygienisch einwandfrei. So können sich die 17 Wasserwerke rund um den See keine bessere Grundlage für ihr Trinkwasser wünschen. Noch bis Mitte des vorigen Jahrhunderts floss das Seewasser teilweise noch ohne weitere Behandlung direkt in die Leitungen.

Dank der hohen Qualität des Rohwassers hält sich auch heute noch der Aufwand in Grenzen, es zu Trinkwasser aufzubereiten. Beim größten Wasserwerk, der Bodensee-Wasserversorgung in Sipplingen, durchläuft das Bodenseewasser dabei einen mehrstufigen Prozess: zunächst sehr feine Siebe mit einer Maschenweite von 15 Mikrometer (Tausendstel Millimeter), Ozonierung (dabei reagiert der sehr aggressive, dreiatomige Sauerstoff mit organischen Partikeln), Sandschnellfilter sowie abschließend eine sogenannte Transportchlorung. Dabei wird gerade soviel Chlor zugegeben, dass das Wasser bis zur Übergabe an die Mitgliedgemeinden hygienisch einwandfrei bleibt.

Etwa fünf Millionen Menschen beziehen Trinkwasser ausgezeichneter Qualität aus dem See: Im Jahr sind dies etwa 170 Millionen Kubikmeter. Das ist zwar eine beachtliche Menge – aber alleine durch die Verdunstung verliert der See annähernd doppelt so viel Wasser.


Internetlinks:
BWV: www.zwbwv.de
AWBR: www.awbr.org

 

© 2015 Verein der Freunde des Instituts für Seenforschung und des Bodensees e.V.

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