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Kleine Seen in Baden-Württemberg

Auch andere Seen im Land haben Probleme

Es ist schon sehr bemerkenswert, sie sehr sich Federsee in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Ende des vergangenen Jahrhunderts war dieser sehr flache oberschwäbische See noch von Algen dominiert – im trüben Wasser konnte man meist nur wenige Zentimeter weit sehen. Heute ist der See weitaus klarer: Weil der Nährstoffgehalt dank jahrzehntelanger Reinhaltemaßnahmen stark gesunken ist, können sich Algen nicht mehr massenhaft entwickeln. Stattdessen kann man sehen, wie Seerosen im Seegrund wurzeln.

Auch bei anderen Seen und Weihern in Oberschwaben und im Allgäu haben sich die Fachleute in den vergangenen Jahrzehnten Gedanken gemacht, wie sich deren oft wenig natürlicher Zustand wieder verbessern lässt. Die Erfolge lassen sich – wie zum Beispiel am Federsee – mancherorts deutlich sehen. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Seen als Relikte aus der Eiszeit und die ablassbaren Weiher als wichtiges Kulturgut zu erhalten: Ohne entsprechende Sanierungsmaßnahmen würden sie durch die starke Algenentwicklung schneller verlanden und damit als prägendes Landschaftselement verloren gehen.

Die oberschwäbischen Seen sind allerdings nur ein – wenn auch wichtiger – Teil der mehr als 4500 baden-württembergischen Stehgewässer mit einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern. Teilweise kümmern sich die Wissenschaftler des Instituts für Seenforschung auch um diese Seen. Besonderes Augenmerk haben sie dabei auf den Titisee im Schwarzwald und den Illmensee in Oberschwaben.

Internetlinks:
Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen:
www.seenprogramm.de/

 

© 2015 Verein der Freunde des Instituts für Seenforschung und des Bodensees e.V.

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