Language
Language
Hotline: +49 1234 5678 your@company.com
Login
Phosphorgehalt und Fischbestand

Streit um den Nährstoffgehalt

Der Fischbestand ist in den vergangenen Jahren gesunken. Die über 100 hauptberuflichen Fischer und ihre Kunden – vor allem in der Gastronomie – bekommen heute nur noch ungefähr so viele Bodenseefische wie in den 1950er Jahren, nicht mehr so viele wie in den 70er bis 90er Jahren. Dafür machen die Fischer den gesunkenen Phoshporgehalt verantwortlich. Sie verlangen daher, den Phosphatgehalt wieder anzuheben, indem die Reinigungsleistung der Klärwerke – und hier vor allem die Phosphatfällung – reduziert wird. Doch das geht nicht, denn:

  • Wir können nicht Kläranlagen bauen und anschließend nur eingeschränkt arbeiten lassen.
  • Es würden dadurch auch wieder andere Schadstoffe vermehrt in den See kommen.
  • Einen einmal erreichten guten Zustand dürfen wir auch aus Rechtsgründen nicht mehr absichtlich verschlechtern.

Den Fischen und Fischern muss also anders geholfen werden – beim Fischbesatz, durch die Begrenzung des Kormoran, durch Aquakulturen (mit Bodenseewasser) und durch besseres Marketing.

 

© 2015 Verein der Freunde des Instituts für Seenforschung und des Bodensees e.V.

Der Eintrag "sidearea" existiert leider nicht.