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Baden im Trinkwasser

Die Badewasserqualität des Bodensees

Der See lädt zum Bade – und jedes Jahr folgen unzählige Einheimische und Touristen diesem Ruf. Kein Wunder, denn schließlich hat der Bodensee Trinkwasserqualität. Dementsprechend bescheinigen die Überwachungsbehörden den allermeisten Strandbädern eine gleichbleibend ausgezeichnete Wasserqualität: Die Badegewässerkarte strahlt über weite Strecken in tiefstem Blau.

Das war nicht immer so. 1971 zog das für die Badewasserqualität verantwortliche Regierungspräsidium Tübingen die Notbremse und verhängte mitten in der Hochsaison wegen „akuter Seuchengefahr“ Badeverbote an Strandabschnitten in Langenargen und Friedrichshafen. Grund waren Fäkalkeime, die wegen unzureichender Abwasserreinigung im Hinterland bis in den Bodensee geschwemmt wurden. Inzwischen wurden überall im Einzugsgebiet des Sees Kläranlagen gebaut, so dass sich die Situation weitestgehend entschärft hat.

Doch leider gibt es auch heute noch eine problematische Region: die Mündung der Schussen. Insbesondere bei Hochwasser gelangen über diesen am stärksten belasteten Zufluss des Bodensees unerwünschte Keime in den See, so dass es hier zu Problemen kommt. Daher muss vor allem am Strandbad in Eriskirch immer mal wieder die rote Flagge gehisst werden – wegen mangelhafter Wasserqualität soll dann dort nicht gebadet werden. Daneben müssen sich gelegentlich auch andere Strandbäder mit einer „nur“ guten oder gar ausreichenden Badewasserqualität begnügen – aber das sind wirklich seltene Ausnahmen.

Internetlinks:
Badengewässerkarte von Baden-Württemberg
http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/12524/

Allgemeine Informationen für Badende:
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/217972/

 

© 2015 Verein der Freunde des Instituts für Seenforschung und des Bodensees e.V.

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