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Attraktives Ziel für Kapitäne

Der Bodensee und die (Freizeit-)Schifffahrt

Weiße Tupfen auf blauem Untergrund: so sieht der Bodensee an einem sonnigen Sommerwochenende aus. Dann hat man den Eindruck, dass alle der vielen tausend auf dem See zugelassenen und registrierten Segelboote gleichzeitig unterwegs sind. Da verwundert es nicht, dass die Liegeplätze am See heißt begehrt und damit die Häfen voll ausgelastet sind. Wobei es das erklärte Ziel der Anrainerstaaten ist, die Zahl der Wasserfahrzeuge eher zu verringern als auszuweiten.

Dabei ist sowohl die öffentliche als auch die private Schifffahrt durch die Bodensee-Schifffahrtsverordnung (BSO) streng reglementiert. So wurde der See Anfang der 1990er Jahre weltweit zum Vorreiter, als es um die Einführung strenger Abgasvorschriften für Sportbootmotoren ging. Weitere Regelungen wie eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometer, Mindestabstände zum Ufer und besondere Rücksicht auf Vogelansammlungen insbesondere während der Brutzeit, der Mauser und der Überwinterung sollen negative Wirkungen der Schifffahrt auf das Ökosystem Bodensee so gering wie möglich halten.

Doch nicht nur auf dem Wasser, auch von der Landseite her ist der Bodensee ein begehrtes Freizeitziel, wie die jährlich mehr als sechs Millionen Übernachtungen zeigen. 1998 ging zudem eine Studie von mehr als 14 Millionen Tagesausflüglern aus, die allein das baden-württembergische Ufer jährlich bevölkern. Seither dürften die Zahlen nicht weniger geworden sein –die Insel Mainau etwa rechnet mit jährlich 1,2 Millionen Besuchern.

Internetlinks:
Wasserfahrzeuge auf dem Bodensee (Baden-Württemberg)
http://service-bw.de/zfinder-bw-web/processes.do?vbid=912146&vbmid=0

 

© 2015 Verein der Freunde des Instituts für Seenforschung und des Bodensees e.V.

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